Etwa jeder 16. Patient in Deutschland leidet unter einer hartnäckigen Zahnarztphobie, nimmt also lieber Schmerzen in Kauf, als sich in eine Praxis zu wagen. Neuere Methoden, insbesondere im Bereich Narkose, ermöglichen jedoch auch diesen Menschen den gelassenen Gang zum Zahnarzt.

Natürlich löst es bei kaum einem Patienten Vorfreude aus, sich auf den Weg zum Zahnarzt zu machen. Und trotzdem sehen die meisten Menschen ein, dass es sinnvoller ist, ihre Zähne sofort behandeln zu lassen, statt zu warten bis die Symptome sich verschlimmern.

Es gibt jedoch eine Gruppe von Menschen, die sich trotz gravierender und akut behandlungsbedürftiger Zähne nicht zum Zahnarzt traut. Die Deutsche Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie schätzt ihre Zahl auf rund fünf Millionen. Für die Betroffenen resultiert aus ihrer Übersensibilität oftmals ein Teufelskreis aus anwachsenden Zahnproblemen und der Scham dafür.

Sanfte Zahnbehandlung

„Viele Angstpatienten hegen leider noch völlig veraltete und teilweise verzerrte Vorstellungen davon, was die heutige Zahnmedizin kann und was nicht“, hat Zahnarzt Dr. Albert Pietsch von der Praxis Dr. Pietsch, Dr. Locher & Partner in Mühlheim am Main beobachtet. „Daher sind die meisten positiv überrascht und fallen geradezu aus allen Wolken, wenn sie erleben, wie sanft und behutsam eine Zahnbehandlung vonstatten gehen kann.“

Die moderne Zahnmedizin hält für alle, die Angst vorm Zahnarzt haben eine Reihe von Methoden bereit, die den Besuch beim Zahnarzt erleichtern. Schon länger etabliert sind Entspannungstechniken, wie z.B. Hypnose. Die Möglichkeit der Behandlung im Dämmerschlaf oder in Ausnahmefällen auch unter Vollnarkose besteht in Praxis Dr. Pietsch, Dr. Locher & Partner selbstverständlich auch.

Seit einiger Zeit findet auch Lachgas wieder mehr Verwendung in Zahnarztpraxen. Distickstoffmonoxid, so der chemische Name, verschafft den Patienten ein Wohlgefühl. Ängste und ein eventueller Würgereiz werden stark reduziert, das Zeitgefühl schwindet. Bei alldem bleibt man jedoch voll ansprechbar. Und innerhalb von fünf Minuten lässt sich nach der Behandlung der Normalzustand wiederherstellen – ohne Neben- und Folgewirkungen.

Dr. Albert Pietsch im Patientengespräch

„Was bei der Behandlung von Angstpatienten insbesondere zählt, ist das vertrauensvolle Gespräch mit dem Arzt“, betont Dr. Pietsch. Gemeinsam finde man früher oder später das optimale Ambiente und die individuell geeignete Narkose-Art, um der Angst vor dem Zahnarzt dauerhaft den Boden zu entziehen.

Wer also in Offenbach, Hanau, Obertshausen, Rodgau oder Mühlheim Angst vorm Zahnarzt hat, sollte genau damit starten: mit einem persönlichen Gespräch. Unsere Zahnärzte sind gerne für Sie da.